Schulter Schmerzen in der Schulter?

Alleskönner, aber anfällig: Auf der einen Seite gilt die Schulter als beweglichstes Gelenk des menschlichen Körpers. Auf der anderen Seite bietet sie viel Angriffsfläche für Verletzungen und Erkrankungen.

Schulter-Schmerzen behandeln

Beschwerdefrei bewegen in Beruf, Alltag und Freizeit

Das Schultergelenk ist das beweglichste Kugelgelenk unseres Körpers. Es verbindet zusammen mit dem Ellenbogen die Hand mit dem Rumpf. Da dieses Gelenk durch Muskeln, Sehnen und Bändern stabilisiert wird, behindert keine knöcherne Struktur die Bewegungen. Das Kugelgelenk ermöglicht eine enorme Bewegungsfreiheit. Das Schulterhauptgelenk besteht aus dem Oberarmkopf und der Schulterpfanne. Ein Knorpel zwischen den beiden Knochen verhindert, dass sie aufeinander reiben.

Ursachen für Schulterschmerzen

Es gibt viele Ursachen für Schulterschmerzen. Dazu gehören:

Schulter-Schmerzen

 

 

  • Impingement der Schulter
  • Schultersteife
  • Kalkschulter
  • Rotatorenmanschettenruptur 
  • Arthrose des Schultergelenkes

Schulterschmerzen können sehr häufig durch nicht-operative Maßnahmen wie Physiotherapie, Injektionen oder Akupunktur behandelt werden. In unserer Praxis behandeln wir Schulterschmerzen konservativ und wenden dazu besonders schonende Therapieverfahren wie zum Beispiel die Behandlung mit körpereigenen Proteinen an. In enger Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten erreichen wir langfristig sehr gute Ergebnisse.

Das Impingement oder auch "Engpasssyndrom " ist eine Einengung im Bereich des Schultergelenkes. Am häufigsten ist ein knöchern bedingter Engpass für das Impingementsyndrom verantwortlich. Durch die Verengung kann es zu schmerzhaften Reizungen und Entzündungen von Muskeln, Sehnen oder Schleimbeuteln kommen. Das Impingement der Schulter sollte zunächst konservativ behandelt werden. Besonders die entzündlichen Veränderungen an betroffenen Sehnen oder Schleimbeuteln führen zu Schmerzen und Bewegungseinschränkung. Eine Kombination aus Injektionen z.B. mit körpereigenen Proteinen, Akupunktur und in manchen Fällen zusätzlicher Schmerzmedikation führt zu einer Schmerzlinderung und Wiederherstellung der Beweglichkeit. Nach der Behandlung sollte in der Regel eine Physiotherapie durchgeführt werden. Erst wenn alle konservativen Maßnahmen erfolglos sind, sollten Patienten operative Behandlungsmöglichkeiten erwägen.

Die genaue Ursache der Schultersteife ist nicht bekannt. Die Schultersteife verläuft individuell und kann über sehr lange Zeiträume bestehen bleiben. Nach einer sehr schmerzhaften Phase kommt es zu einer Bewegungseinschränkung und schließlich zu einer Steife im Schultergelenk. Hierfür ist besonders eine Entzündung und in deren Folge eine Schrumpfung der Gelenkkapsel verantwortlich. Die Schultersteife wird zunächst konservativ behandelt. Wenn mit konservativen Behandlungsmethoden des Gelenkes keine Verbesserung erzielt werden kann, ist eine Operation sinnvoll.

Die Ursache der Kalkschulter ist nicht geklärt. Sie tritt häufiger bei Frauen auf und kann sehr plötzlich zu starken Schmerzen führen. Der Verlauf ist unterschiedlich. Manchmal kommt es zu einem spontanen Abbau des Kalkdepots und zu einer Widerherstellung der vollen schmerzfreien Beweglichkeit der Schulter. In einigen Fällen kann es jedoch auch zu chronischen Verläufen kommen. Die Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild und auch nach der Lokalisation und Größe der meist im Röntgenbild erkennbaren Kalkablagerungen. Leichte Verläufe lassen sich konservativ mit Krankengymnastik oder Injektionen behandeln. Bei schweren Verläufen ist die arthroskopische Entfernung des Kalkdepots zu empfehlen.

Unter dem Begriff Rotatorenmanschette versteht man eine Gruppe von Muskeln, deren Sehnen das Schultergelenk wie eine Kappe umfassen. Die Rotatorenmanschette ermöglicht es dem Schultergelenk, in alle Richtungen zu "rotieren". Verschiedene Ursachen können zu einer Verletzung der Rotatorenmanschette führen. Aus leichten Defekten der Sehnen können sich größere Schäden an den Sehnen entwickeln und im schlimmsten Fall zu einer Ruptur aller Muskeln der Rotatorenmanschette führen. Die Diagnostik einer Verletzung der Rotatorenmanschette besteht aus einer klinischen Untersuchung, Ultraschalluntersuchung und häufig einer kernspintomografischen Untersuchung (MRT). Hier kann das Ausmaß der Verletzung festgestellt werden, um dann einen Therapieplan (konservativ oder operativ) zu erstellen.

Die Arthrose des Schultergelenkes (auch Omarthrose genannt) ist weniger häufig als die Arthrose von Knie oder Hüftgelenk. Die Arthrose im Schultergelenk äußert sich durch Schmerzen und deutliche Einschränkung der Beweglichkeit im Schultergelenk. Die Ursachen für die Entstehung einer Arthrose im Schultergelenk sind häufig Schäden an der Rotatorenmanschette oder Verschleißerscheinungen durch langfristige Belastung. Arthrose der Schulter kann sich auch als Folge von Unfällen z.B. nach einer Fraktur des Oberarmkopfes bilden. Abhängig vom Beschwerdebild, begleitenden Symptomen und auch vom Grad der Arthrose kann eine konservative oder auch operative Versorgung erwogen werden. Bei einer fortgeschrittenen Arthrose des Schultergelenkes wird eine Endoprothese (künstliches Schultergelenk) als letzte Therapiemöglichkeit notwendig sein.

 

Ein Behandlungskonzept gegen Beschwerden der Schulter wird in unserer Praxis sehr individuell erstellt. Erst nach einer genauen Diagnostik, bestehend aus einer klinischen Untersuchung und weiteren Maßnahmen wie Ultraschall, Röntgen oder Kernspintomogramm (MRT), wird eine passende Therapie für Sie geplant. Mit unseren konservativen Behandlungsverfahren ist es unser Ziel, eine Operation zu vermeiden.

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns. Sollte bereits eine Diagnose gestellt worden sein und Befunde (Röntgenbilder, MRT-Befunde) vorliegen, bitten wir Sie, diese zum ersten Termin mitzubringen.

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