Knie Schmerzen im Knie?

Das Kniegelenk stellt das größte Gelenk in unserem Körper dar. Stehen, Laufen, Springen – ohne das Knie kaum möglich. Kommt es hier zu Beschwerden, kann das große Auswirkungen auf den Alltag haben...

Knie Regenerative Medizin

Knieschmerzen im Alltag – häufige Symptome

Knieschmerzen treten in verschiedenen Situationen auf. Das Knie kann beim Bergauf- oder Bergabgehen, beim Treppensteigen oder sogar bei leichten Spaziergängen schmerzen. Sportler klagen häufig über Knieschmerzen beim Laufen, so dass ein schmerzfreies Belasten nicht mehr möglich ist. Knieschmerzen können ganz plötzlich auftreten (akut) oder aber sich langsam entwickeln. Akute Beschwerden treten meist nach einem Unfall oder nach Überlastung des Knies auf. Das Knie kann anschwellen und es entstehen starke Schmerzen. Chronische Beschwerden entstehen häufig durch Gelenkverschleiß (Arthrose). Knieschmerzen sollten immer ärztlich abgeklärt werden, da eine weitere, vielleicht falsche Belastung des Gelenkes zu einer dauerhaften Verschlechterung führen kann.

Ursachen für Knieschmerzen

Es gibt viele Ursachen für Knieschmerzen. Dazu gehören:

 

Knie-Schmerzen

 

  • Arthrose
  • Sportverletzungen
  • Überlastung oder Fehlbelastung
  • Arthritis (Entzündungen)
  • Autoimmunerkrankungen (Rheuma)
  • Stoffwechselstörungen
Arthrose

Bei der Arthrose des Kniegelenkes kommt es zum Abbau von Knorpel. Da der Knorpel für eine optimale Gelenkfunktion sehr wichtig ist, sind Knorpelschäden und damit die Arthrose eine Hauptursache für Knieschmerzen. Der Knorpelschaden entsteht häufig an den Gelenkflächen, die aus Oberschenkelknochen, Unterschenkelknochen und Kniescheibe gebildet werden. Die Ursachen für Arthrose im Kniegelenk sind sehr vielfältig. Ursachen sind Übergewicht, Fehlbelastung, Überlastung, Verletzungen und auch eine genetische Veranlagung.

Sportverletzungen am Knie führen sehr häufig zu Meniskusrissen oder zu Verletzungen des Kapselbandapparates. Auch gibt es Verletzungen des Knorpels mit mehr oder weniger ausgeprägten Schädigungen des Knorpels oder des unter dem Knorpel liegenden Knochen (Knochenödem).

Eine Fehlbelastung des Kniegelenkes besteht zum Beispiel bei X- oder O-Beinen. Diese sind angeboren und können zu verstärktem Druck auf die Innenseite oder die Außenseite des Kniegelenkes führen. Letztendlich kommt es durch die dauerhafte Fehlbelastung zur Ausbildung einer Kniegelenkarthrose.

Das Kniegelenk kann sich entzünden. Man nennt dies Arthritis. Eine Arthritis entsteht oft bei Patienten mit vorbestehender Arthrose. Das Gelenk ist dann schmerzhaft, warm und gerötet. Manchmal kommt es zusätzlich zu einer Kniegelenkschwellung, da im entzündeten Gelenk Flüssigkeit gebildet wird.

Eine weitere Ursache von Kniegelenkschmerzen können Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, oder Stoffwechselerkrankungen wie z.B. erhöhte Harnsäure (Gicht) sein. Auch bei diesen Erkrankungen kommt es zu einer schmerzhaften Gelenkentzündung (Arthritis).

 

Diagnose von Knieschmerzen

Die Diagnostik von Schmerzen im Knie beginnt mit einer Anamnese. Hier werden viele Fragen bezüglich der Beschwerden gestellt, beispielsweise: Wie lange bestehen die Beschwerden schon? Was hat den Schmerz erstmalig ausgelöst? Gab es Unfälle? Wann wird der Schmerz besser (z.B. in Ruhe)? Wann wird der Schmerz schlimmer (z.B. beim Treppensteigen)? Ist das Knie häufig geschwollen? Welche Untersuchungen haben bereits stattgefunden? Gab es schon Behandlungen?

Nach der Anamnese folgt die klinische Untersuchung. Dabei prüft der Arzt die Beweglichkeit und Funktion des Knies. Es folgen verschiedene Tests, mit denen zwischen Meniskus und Kreuzbandverletzungen oder anderen Schmerzursachen unterschieden werden kann. Nach der Untersuchung wird entschieden, welche weiteren Untersuchungen stattfinden sollen. Dazu gehören

  • Röntgen
  • Ultraschalluntersuchung
  • CT oder Kernspintomogramm
  • Blutuntersuchungen

Wenn alle Ergebnisse vorliegen, wird über eine Therapie entschieden.

Therapie von Knieschmerzen

Die Therapie von Knieschmerzen hängt von der Diagnose ab. Grundsätzlich muss unterschieden werden zwischen konservativer Therapie (das heißt nicht-operativer Therapie) und Operation. Wenn keine absolute Indikation für eine Operation besteht (z.B. Fraktur), sollte zunächst überlegt werden, welche konservativen Möglichkeiten bestehen und welche Erfolgsaussichten ein nicht- operatives Vorgehen hat. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Arthrose des Kniegelenkes. Hier sollte so lange es geht konservativ behandelt werden. Erst wenn Schmerzen und Beweglichkeit nicht mehr zufriedenstellend beeinflussbar sind, ist eine Operation (künstliches Kniegelenk) indiziert. Ebenso muss nicht jeder Meniskusschaden operativ versorgt werden. Hier sollte sehr individuell entschieden werden.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

  1. Einnahme von schmerz- und entzündungshemmenden Medikamenten
  2. Injektionsbehandlungen mit körpereigenen Proteinen (z.B. Orthokin, z.B. Regenokine Programm, z.B. Exosomen)
  3. Krankengymnastik/ manuelle Therapie/ Osteopathie
  4. Naturheilkundliche Verfahren wie z.B. Akupunktur
  5. Operation

Wie behandeln wir Knieschmerzen?

In unserer Praxis führen wir keine Operationen durch. Unsere häufigsten Therapieverfahren sind:

  1. Injektionsbehandlungen mit körpereigenen Proteinen
  2. Akupunktur und TCM
  3. Ggf. begleitende medikamentöse Therapie
  4. Physiotherapie

Mit diesem Therapiekonzept haben wir eine sehr große Patientenzufriedenheit bei der Behandlung von Kniebeschwerden erreicht.

Sollten Sie an Kniebeschwerden leiden, vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns. Wir werden ein individuelles Behandlungskonzept nach eingehender Diagnostik erstellen.

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