Ellenbogen Schmerzen im Ellenbogen?

Das Ellenbogengelenk verbindet den Ober- mit dem Unterarm und ermöglicht dessen Strecken, Beugen und Drehen. Die starken Belastungen, denen der Ellenbogen tagtäglich ausgesetzt ist, machen ihn anfällig für Verletzungen und Erkrankungen...

Beschwerden im Ellenbogen – Häufige Symptome

Schmerzen am Ellenbogen können sehr unterschiedlich sein. Häufig haben die Patienten Schmerzen an der Innen- oder Außenseite des Ellenbogengelenks. Hier befinden sich Sehnenansatzpunkte, die sehr druckschmerzhaft sein können. Auch erzeugen Bewegungen wie Heben oder Drehbewegungen teils starke Schmerzen. Wenn es zu einer Entzündung des Schleimbeutels am Ellenbogengelenk kommt, ist dieser geschwollen, heiß und gerötet. Manchmal kann dann schon eine leichte Berührung starke Schmerzen auslösen.

Ursachen für Ellenbogenschmerzen

Es gibt viele Ursachen für Ellenbogenschmerzen. Dazu gehören:

Ellenbogen-Schmerzen

 

 

  • Golfer-/Tennisellenbogen
  • Schleimbeutelentzündung
  • Zerrung & Verstauchung
  • Nervenschäden
  • Arthrose

Das Ellenbogengelenk ist gemeinsam mit dem Schultergelenk für viele Wurf- oder Schlagbewegungen notwendig. Bei vielen Sportarten wird das Ellenbogengelenk stark belastet. Sich häufig wiederholende Bewegungen können zu Reizungen von Sehnen und Bändern am Ellenbogengelenk führen. Wichtig ist es, eine genaue Diagnose auch abhängig von der jeweiligen sportlichen Belastung zu stellen. Ein Tennisspieler hat z.B. andere Belastungen als ein Handballer oder Gewichtheber.

Dauerhafte Überlastung des Ellenbogengelenkes kann zu der sehr häufig auftretenden Epicondylitis führen. Das ist eine Erkrankung am Sehnenansatz der Sehnen am Ellenbogengelenk. Es kann der innenliegende Sehnenansatz (Epicondylus medialis = Golferellenbogen) oder der äußere Sehnenansatz (Epicondylitis lateralis = Tennisellenbogen) betroffen sein.

Schleimbeutel am Ellenbogengelenk sind notwendig, um ein gleichmäßiges Gleiten der Haut über dem Knochen am Ellenbogengelenk zu gewährleisten. Die Schleimbeutel dienen auch einem geschmeidigen Zusammenspiel von Sehnen und Muskeln. Bei Überlastung, chronischem Druck auf den Schleimbeutel oder einer starken Prellung kann es zu einer Reizung und sehr schmerzhaften Entzündung des Schleimbeutels kommen. Schließlich besteht auch das Risiko bakterieller Entzündungen durch den Eintritt von Bakterien durch die Haut.

Bei Stürzen auf das Ellenbogengelenk kann es zu Brüchen kommen. Manchmal kommt es auch zu sogenannten Fissuren. Das sind leichte Risse des Knochens, die zumeist wenig Schmerzen verursachen, aber dennoch durch Röntgenuntersuchungen abgeklärt werden sollten. Ebenso können durch Unfälle Verstauchungen und Beeinträchtigungen von Sehnen und Muskeln auftreten.

Der Ellennerv (N. ulnaris) am Ellenbogen liegt sehr oberflächlich. Wenn dieser Nerv gereizt oder geschädigt wird, entstehen ausstrahlende Schmerzen, Taubheit und Gefühlsstörungen meistens bis in die Finger (häufig Ringfinger und kleiner Finger). Durch dauerhaften Druck z.B. bei Arbeiten mit der Computermaus kann es zu Schäden am Ulnarisnerv kommen.

Als Folge von Verletzungen und Überlastung oder im Zusammenhang mit einer rheumatischen Erkrankung kann sich am Ellenbogengelenk eine Arthrose entwickeln. Das Gelenk ist schmerzempfindlich und die Beweglichkeit des Ellenbogens nur noch eingeschränkt möglich.

Gicht ist eine Stoffwechselstörung, bei der sich Harnsäurekristalle im Ellenbogengelenk ablagern können. Das hat chronische Entzündungen und Gelenkzerstörung zur Folge. Rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, die ebenso zur Gelenkzerstörung führen kann.

 

Diagnose von Ellenbogenschmerzen

Da es, wie oben beschrieben, sehr viele Ursachen für die Entstehung von Ellenbogenschmerzen gibt, ist eine genaue Diagnostik unerlässlich. Dazu gehört neben eine Befragung über die Entstehung der Beschwerden eine körperliche Untersuchung und ggf. eine Labordiagnostik. Je nach Fragestellung empfehlen wir weitere Diagnostik wie Röntgenaufnahmen oder MRT des Ellenbogens. Zur Abklärung von Nervenschäden können auch Nervenleitmessungen notwendig sein.

Therapie von Ellenbogenschmerzen

Die Therapie von Ellenbogenschmerzen richtet sich nach der Diagnose. Operative Verfahren werden, wenn notwendig, bei Frakturen oder therapieresistenten Veränderungen z.B. an den Sehnen durchgeführt. Ebenso kann es notwendig sein, einen entzündeten Schleimbeutel operativ zu entfernen. Es gibt neben dem operativen Vorgehen eine Vielzahl von konservativen Verfahren. Dazu zählen z.B. Injektionsbehandlungen, Akupunktur, Krankengymnastik und Bandagen. Erst wenn konservative Maßnahmen erfolglos sind, sollte über ein operatives Vorgehen nachgedacht werden. Ausnahme sind hier natürlich absolute OP- Indikationen (z.B. Frakturen, endgradige Arthrose).

Wie behandeln wir Ellenbogenschmerzen?

Nach einer genauen Diagnostik erstellen wir ein konservatives Therapieprogramm. Besonders bei Erkrankungen der Sehnen (Tennis-/Golferellenbogen) haben wir sehr gute Erfahrungen mit der Injektion von körpereigenen Proteinen und Akupunktur. Ebenso hat sich diese Kombination bei der Behandlung von Arthrose im Ellenbogengelenk sehr bewährt.

Wenn Sie unter Ellenbogenbeschwerden leiden, vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Wir werden Ihnen dann ein konservatives Therapiekonzept je nach Diagnose vorschlagen.

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